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Bezirksschornsteinfegermeister

    Andreas Soetermanns

Energieberater des Handwerks

Florian1

Aktualisiert 12.11.2009

ACHTUNG ! Der Wettbewerb ist nun amtlicht ! Info unter : -Wettbewerb -

 

Tips zur Energieeinparung

Energiepreise steigen. Einziger Schutz dagegen: Energiesparen

Krisenbedingte Ölpreiserhöhungen könnten in den kommenden Monaten die Öl- und Gaspreise drastisch ansteigen lassen. Rechnen Sie mit Preissteigerungen von bis zu 50%. Es gibt dagegen nur ein Mittel: Sparen Sie Heizenergie ohne zu frieren. Heizen Sie möglichst effizient und kostengünstig. Werden Sie sich klar über Ihren Verbrauch an Energie und die dadurch auf Sie zukommenden Kosten. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei. So wie das Auto müssen auch das Haus und die Heizung fit für den Winter gemacht werden. Die höheren Öl- und Gaspreise machen das für Sie zu einem sehr gewinnträchtigen und erfreulichen Unternehmen. Ihre letzte Energierechnung macht Ihnen bewusst, wie viel Geld sie für die Heizung ausgeben.

 

  • Heizung entlüften, wenn die Heizkörper gluckern. Mit einem Entlüfterschlüssel an jedem Heizkörper die Luft entweichen lassen. Eventuell Wasser im Heizkreis nachfüllen, bis der richtige Betriebsdruck wieder erreicht ist. Vor dem Entlüften die Heizungspumpe abschalten. Ursache finden: Meist ist das Ausdehnungsgefäß nicht in Ordnung.
     
  • Kesselwartung durchführen. Das verbessert den Wirkungsgrad und Sie heizen weniger "in den Kamin".
     
  • Ritzen und Spalten an Fenstern und Türen gut abdichten. An sehr kalten und windigen Tagen zieht es sonst unangenehm kalt ins Haus und viel Heizenergie geht nutzlos verloren. Eine Kerze an einem windigen Tag zeigt Ihnen, wo Undichtigkeiten sind. Mit Dichtband o.Ä. abdichten. Die Steckdosen nicht vergessen.
     
  • Heizungsregelung überprüfen. Heizkurve sollte so niedrig wie möglich stehen, die Verschiebung der Kurve auf 3 bis 5 Grad einstellen. Nachtabsenkung auf 16 Grad Innentemperatur stellen, so dass der Kessel nachts abschaltet.Aber nicht noch weiter
  • runter regeln.Die Wohnung würde zu stark auskühlen.
     
  • Heizungspumpe auf die niedrigste Position einstellen. Das spart Stromkosten und verhindert störende Geräusche im Haus. Allerdings müssen alle Heizkörper noch warm werden. Bei stark ungleichmäßiger Erwärmung den hydraulischen Abgleich der Anlage überprüfen lassen.
     
  • Laufende Verbrauchskontrolle verhindert böse und teure Überraschung. Wenn Sie eine Gasheizung haben, dann lesen Sie mindestens einmal wöchentlich den Zählerstand ab. Der Gaszähler zählt Kubikmeter Gas. Ein Kubikmeter enthält etwa zehn Kilowattstunden (der genaue Faktor ist in Ihrer letzten Abrechnung angegeben). Multiplizieren sie mit dem Preis je Kilowattstunde, dann wissen Sie, wie viel Geld sie seit Ihrer letzten Abrechnung verheizt haben. Bei Ölheizung können Sie den Füllstand des Tanks monatlich notieren. Derzeit kosten ein Liter Heizöl im Schnitt 34 Cent und eine Kilowattstunde Gas 4,2 Cent. Holen Sie Ihre alten Rechnungen hervor und vergleichen Sie ihren jetzigen Verbrauch mit dem Verbrauch der Vorjahre. Und freuen Sie sich über Ihre Einsparungen. Aktuelle Preisinformationen unter www.energieverbraucher.de, Rubrik Allgemein > Service > Preise
     
  • Keinesfalls mit Strom heizen. Denn das wird schnell teuer, ohne dass Sie es merken. Eine Kilowattstunde Wärme kostet 5 Cent mit der Gasheizung, jedoch 16 Cent aus der Steckdose. Lassen Sie eine Radiatoren-Heizung oder einen Heizlüfter mit üblichen 2 kW Leistung über zehn Stunden laufen, dann haben Sie bereits 2 kW x 10 h = 20 kWh verbraucht, die 3,20 Euro kosten.
     
  • Nachts Rollläden schließen und Vorhänge zuziehen, das ist Ihre variable Wärmedämmung.
     
  • Warmwassertemperatur nicht über 60 Grad einstellen. Höhere Temperaturen verschwenden Energie für die Erwärmung und lassen Ihr System schneller verkalken.
     
  • Heizkörper nicht durch Möbel oder ähnliches verstellen, damit die Luft frei vom Heizkörper in den Raum zirkulieren kann.
     
  • Heizgewohnheiten überdenken. Besonders an kalten Tagen braucht nicht das ganze Haus bzw. die ganze Wohnung behaglich warm sein. Türen geschlossen halten und nur einen Raum gut heizen kann viel Geld sparen. Was die wenigsten wissen: Ein großer Teil der Heizenergie wird an den sehr wenigen sehr kalten Wintertagen verbraucht. Die Heizkosten an einem einzigen kalten Tag können leicht zwischen fünf und zehn Euro liegen.
     
  • Lüftungsgewohnheiten überdenken. Besonders dauernd gekippte Fenster kosten Sie Geld. Lüften Sie zwei bis dreimal täglich fünf Minuten kurz.
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